Publikationskosten

Verlage erheben für die Veröffentlichung in Open Access-Zeitschriften typischerweise Publikationsgebühren, sogenannte APCs (Article Processing Charges), welche von den Autor*innen bzw. deren Institutionen entrichtet werden müssen.

Auch sogenannte Page Charges bei der Veröffentlichung von Artikeln mit Überlänge und Lizenzgebühren für die Nachnutzung von Abbildungen, Artikeln o. ä. (z.b. beim Copyright Clearance Center CCC) fallen unter die Publikationsgebühren.

Das Directory of Open Access Journals (DOAJ) listet qualitätsgeprüfte Gold und Diamond Open Access-Zeitschriften. Gold OA-Journals werden über die APCs finanziert, Diamond OA-Journals erheben weder APCs von den Autor*innen noch Subskriptionsgebühren von Bibliotheken oder Nutzer*innen. Sie finanzieren sich durch Mitgliedsbeiträge, Spenden oder Sponsorengelder. Sie finden im DOAJ auch detailierte Auflistungen der APCs und weitere Informationen.

Unterstützung bei Kosten für Open Access-Publikationen

Welche Möglichkeiten der Finanzierung dieser Kosten für Sie in Frage kommen, hängt davon ab, bei welchen Verlagen Sie veröffentlichen möchten, welchem Institut Sie angehören und ob Ihre Publikation über Drittmittel oder Haushaltsmittel finanziert wird.

Detaillierte Informationen zur Übernahme von Publikationskosten und zum Budget für Open Access-Publikationen finden die Mitarbeiter*innen vom GFZ im Intranet unter: https://intranet.gfz-potsdam.de/fuer-forschende/publikationen/publikationskosten

 

Detaillierte Informationen zur Übernahme von Publikationskosten und zum Budget für Open Access-Publikationen finden die Mitarbeiter*innen des PIK im Intranet unter: https://www.pik-potsdam.de/en/output/publications/open-access-budget

Darüber hinaus bietet der Open Access-Publikationsfonds der Leibniz-Gemeinschaft eine finanzielle Unterstützung beim Publizieren in Open Access-Zeitschriften. Detaillierte Informationen zum Fond sind zu finden unter: https://www.tib.eu/de/publizieren-archivieren/open-access-finanzieren/publikationsfonds-leibniz-gemeinschaft/zeitschriften

Open Access-Angebote nach Verlagen

DEAL Wiley

Die Bibliothek beteiligt sich für AWI, RIFS, GFZ und PIK am deutschlandweiten DEAL-Vertrag mit Wiley.

DEAL Springer Nature

Die Bibliothek beteiligt sich für AWI, RIFS, GFZ und PIK am deutschlandweiten DEAL-Vertrag mit Springer Nature.

American Chemical Society (ACS)

Das GFZ nimmt an einer Publish-and-Read-Vereinbarung mit der American Chemical Society (ACS) teil. Die Vereinbarung beinhaltet für Autor*innen die Berechtigung für das Open-Access-Publizieren in subskriptionsbasierten ACS-Zeitschriften sowie Gold Open Access-Zeitschriften des Verlages. Es erfolgt keine individuelle Rechnungsstellung.

Cambridge University Press (CUP)

Das PIK nimmt an einer Publish and Read-Vereinbarung mit Cambridge University Press (CUP) teil.

Copernicus

Wir haben mit dem Open Access-Verlag eine Vereinbarung getroffen, die es Mitarbeiter*innen von GFZ, PIK und AWI ermöglicht anfallende Publikationskosten (APCs) zentral über die Bibliothek abrechnen zu lassen.

Frontiers

Das GFZ ist Mitglied in der Open Access-Vereinbarung zwischen der Helmholtz-Gemeinschaft und dem Open Access-Verlag Frontiers. Dabei werden APC von GFZ-Autor*innen mit 15% rabattiert und über ein Deposit der Bibliothek zentral vorfinanziert.

MDPI

Mitarbeiter*innen von GFZ und PIK erhalten im Rahmen des Institutional Open Access Program (IOAP) einen Rabatt auf die Publikationskosten (APCs), die bei der Veröffentlichung in den Zeitschriften des Verlages für die Autor*innen anfallen.

Nature

Das GFZ nimmt seit Sommer 2021 an der Publish and Read-Vereinbarung zwischen der Helmholtz-Gemeinschaft und Springer Nature teil. Die Vereinbarung beinhaltet für Autor*innen die Berechtigung für das hybride Open Access-Publizieren in Nature und den Nature Research-Zeitschriften.