International Open Access Week 2019

In der diesjährigen Open Access Woche vom 21.-27. Oktober 2019 stellen sich Akteure weltweit die Frage "Offen für wen?".

Poster Open Access Week 2019

Open Access Events in der Gemeinsamen Bibliothek des Wissenschaftsparks Albert Einstein

Auch die Bibliothek plant Veranstaltungen rund um das Thema Open Access für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie interessierte Kolleginnen und Kollegen auf dem Telegrafenberg.

Unsere Angebote in der Woche vom 21.-27.10.2019

Mo, 21.10.2019, 16.00 Uhr, Bibliothek A17, Blaues Sofa

Brettspiel-Session: "The Publishing Trap"

Kick Off zur Internationalen Open Access-Woche mit einer Spielerunde!
"The Publishing Trap" ist ein Brettspiel, mit welchem Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler sowie die breitere akademische Gemeinschaft die Relevanz von Open Access und Copyright-Kompetenzen im Kontext des wissenschaftlichen Publizierens und Kommunizierens kennenlernen und diskutieren können. Aus der Karrieresicht von vier fiktionalen, akademischen Charakteren erfahren die Spieler, wie wichtig ihre Entscheidungen über geistiges Eigentum für ihren wissenschaftlichen Erfolg sind.

Dieses Spiel kann in Teams gespielt werden. Bitte melden Sie sich dennoch per Mail an.

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Di, 22.10.2019, 14.00 Uhr, Bibliothek A17, Blaues Sofa

Coffee Lecture "Projekt DEAL"

Am 15.01.2019 haben die MPDL Services GmbH - im Namen des DEAL-Projekts der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen - und der Verlag Wiley einen Vertrag unterzeichnet, der die Lizenzierung der elektronischen Ressourcen des Verlags mit einer Open Access-Publikationskomponente verbindet. Was das für die teilnehmenden Wissenschaftsinstitutionen und deren Forschende bedeutet, soll bei Kaffee und Keksen in einem kurzen Vortrag mit anschließender Fragerunde erläutert werden. Hier haben Sie die Möglichkeit, Fragen aus dem Arbeitsalltag in gemütlicher Runde zu stellen und Antworten darauf im direkten Gespräch zu erhalten.

Vortragsfolien

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Mi, 23.10.2019, 14.00 Uhr, Bibliothek A17, Blaues Sofa

Coffee Lecture "ORCID - Open Researcher and Contributor iD"

ORCID® stellt eine dauerhafte ID bereit – die Open Researcher and Contributor iD (ORCID iD) – mit der Sie von anderen Forschenden unterschieden werden können, sowie einen Mechanismus, um Ihre Forschungsergebnisse und -aktivitäten an einem Ort übersichtlich darzustellen. Das GFZ unterstützt als Gründungsmitglied des deutschen ORCID-Konsortiums die Nutzung der ORCID iD und ermöglicht Ihnen, Ihr GFZ-Profil unter MyProfile mit einer ORCID iD zu verknüpfen.

In dieser Session erfahren Sie mehr zur Einführung der ORCID am GFZ und erhalten allgemeine Informationen zur iD. Zudem können Sie direkt in der Coffee Lecture eine eigene ORCID iD anlegen, sofern Sie noch keine haben. Bitte bringen Sie dafür einen eigenen Rechner mit.

Wir freuen uns auf Ihre Fragen!

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Do, 24.10.2019, 11.00 Uhr (ausgebucht) und 16.00 Uhr, Bibliothek A17

Open Access Escape Game

Sämtliche bisher frei zugänglichen Forschungsergebnisse des Wissenschaftsparks Albert Einstein wurden weggesperrt! Kann Ihr Team alle Rätsel lösen und alle Schlösser öffnen, um die Forschung zu befreien? Doch Vorsicht: Die Zeit läuft!

Dieses Escape Game widmet sich gänzlich dem Thema Open Access und ist für 2-6 Spielerinnen und Spieler konzipiert.

Bitte melden Sie sich per Mail für den genannten Termin (16 Uhr) an.


Themensammlung

Open inquiry is at the heart of the scientific enterprise (Royal Society)

Offener Zugang fördert den Austausch und die Innovation in der Wissenschaft. Je offener Artikel zugänglich sind, desto einfacher sind sie nachzunutzen und werden, potentiell, höher zitiert. Der wissenschaftspolitische Rahmen ist gesetzt:

  • Schon 2003 haben alle deutschen Wissenschaftsorganisationen mit ihrer Unterschrift die 'Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen" mit ihrer Unterschrift unterstützt.

  • In ihrer 'Digitalen Agenda' schreibt die Bundesregierung diesen Sommer: “Wir werden die Rahmenbedingungen für einen ungehinderten Informationsfluss, insbesondere in der Wissenschaft, verbessern. Dazu gehört eine umfassende Open-Access-Strategie, die den effektiven und dauerhaften Zugang zu öffentlich geförderten Forschungspublikationen und -daten verbessern und Anreize ausbauen soll.”

  • Für Horizon2020 hat die EU formuliert: " ... to make all outputs from research funded under the EU’s own Horizon 2020 Research and Innovation framework programme openly accessible".

Mein Artikel ist in einer Subskriptionszeitschrift erschienen und ich habe alle Rechte abgegeben (Closed Access)

Unter Umständen kann Ihr Artikel doch offen zugänglich gemacht werden. Als Rechteinhaber gewähren viele Verlage pauschal solche Optionen. Meist ist dies allerdings verbunden mit diversen Auflagen:

  • Nur eine Final Draft-Version, Embargofristen (erst 6 Monate nach Erscheinen), nur auf einem institutionellen Repositorium. Der Verlag kann diese Bedingungen jederzeit ändern.

  • Die Publikationsdatenbanken sind der richtige Ort für diese Zweitpublikation, die Bibliothek hilft Ihnen dabei auch über alle rechtlichen Hürden.

  • Das deutsche Urheberrecht unterstützt dies in seiner aktuellen Fassung und eröffnet die Möglichkeit der Zweitveröffentlichung nach 12 Monaten, auch dann, wenn der Autor dem Verleger oder Herausgeber ein sogenanntes 'ausschließliches Nutzungsrecht' eingeräumt hat.

Mein Artikel in einer Open Access-Zeitschrift

Open Access-Zeitschriften sind für alle Interessierten sofort im Original lesbar und nachnutzbar. Die Autoren behalten ihre Rechte am Artikel. Oft werden diese Zeitschriften über Artikel-Gebühren finanziert. Viele Open Access-Zeitschriften sind in ihren jeweiligen wissenschaftlichen Communities als renommierte Titel etabliert (bereits ca. 12 % aller Artikel, die im Science Citation Index 2013 erfaßt wurden).

Offenheit bei Lizenzen, was hat es mit Creative Commons (CC) auf sich?

Autoren behalten die Rechte an ihren Artikeln, dies ist ein wichtiges Merkmal von Open Access-Zeitschriften. Entsprechend ist es wichtig, Rahmenbedingungen für eine Nachnutzung zu setzen, dafür ist die Vergabe von Lizenzen das richtige Mittel.

  • Als Standard für Artikel in Open Access-Zeitschriften hat sich das Lizenzmodell Creative Commons (http://creativecommons.org/licenses/) in seiner Variante CC-BY etabliert.

  • Nachnutzung von wissenschaftlichen Artikeln kann vielfältig sein: Weitergabe an Kollegen, eine Abbildung in eine Präsentation oder Publikation einbinden, aber auch die Nutzung im Rahmen einer kumulativen Dissertation, bis hin zu komplexen Anwendungen wie einer automatisierten Suche (Text- und Datamining).

  • Die Lizenz Creative Commons CC-BY gibt den nachnutzenden Wissenschaftlern weitgehende Freiheit, solange der Urheber des Originals korrekt benannt wird.

Daten offen zugänglich machen


Grundlagenliteratur zu Open Access


Zusammenstellung von Vorträgen aus den letzten Jahren

Kontakt

Bei allen Anliegen zu Open Access:

openaccess(at)gfz-potsdam.de

Weiterführendes

Mehr finden Sie auf den Seiten der Bibliothek

»Open Access im Überblick
»Open Access - Was kann ich tun?