International Open Access Week 2016

In der Woche vom 24.-30. Oktober 2016 finden weltweit gebündelte Events zum offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen statt.

News & Events

Open Access Webinar für Helmholtz Ph.D. students: "Science is open: an introduction to open access"

Datum: 25. Oktober 2016, 15-15:30 Uhr | Wiederholung am 28. Oktober 2016, 11-11:30 Uhr.
Ort: World Wide Web [Helmholtz Open Access Koordinationsbüro]
Mehr Informationen: http://os.helmholtz.de/bewusstsein-schaerfen/workshops/open-access-webinar-for-helmholtz-phd-students-2016/

Podiumsgespräch zur Open Access Week am 26.10.: "Open in Action - Praxisperspektiven"

Am Mittwoch, 26.10.16, laden FU, TU und HU Berlin interessierte Open-Access-Akteure ein, sich zu einem offenen Gespräch über Open Access in Berlin und Brandenburg zu treffen. Eröffnet wird der Abend durch ein Podiumsgespräch mit Vera Meyer (TU Berlin), Sebastian Nordhoff (Language Science Press) und Heinz Pampel (Helmholtz-Gemeinschaft), moderiert von Christina Riesenweber (FU Berlin).

Wann: Mittwoch, 26.10., 19h
Wo: Wikimedia Deutschland e.V., Tempelhofer Ufer 23-24, 10963 Berlin

Mehr Informationen: http://www.fu-berlin.de/sites/open_access/news/2016-10-18_OAWeek-Event.html


Themensammlung

Open inquiry is at the heart of the scientific enterprise (Royal Society)

Offener Zugang fördert den Austausch und die Innovation in der Wissenschaft. Je offener Artikel zugänglich sind, desto einfacher sind sie nachzunutzen und werden, potentiell, höher zitiert. Der wissenschaftspolitische Rahmen ist gesetzt:

  • Schon 2003 haben alle deutschen Wissenschaftsorganisationen mit ihrer Unterschrift die 'Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen" mit ihrer Unterschrift unterstützt.

  • In ihrer 'Digitalen Agenda' schreibt die Bundesregierung diesen Sommer: “Wir werden die Rahmenbedingungen für einen ungehinderten Informationsfluss, insbesondere in der Wissenschaft, verbessern. Dazu gehört eine umfassende Open-Access-Strategie, die den effektiven und dauerhaften Zugang zu öffentlich geförderten Forschungspublikationen und -daten verbessern und Anreize ausbauen soll.”

  • Für Horizon2020 hat die EU formuliert: " ... to make all outputs from research funded under the EU’s own Horizon 2020 Research and Innovation framework programme openly accessible".

Mein Artikel ist in einer Subskriptionszeitschrift erschienen und ich habe alle Rechte abgegeben (Closed Access)

Unter Umständen kann Ihr Artikel doch offen zugänglich gemacht werden. Als Rechteinhaber gewähren viele Verlage pauschal solche Optionen. Meist ist dies allerdings verbunden mit diversen Auflagen:

  • Nur eine Final Draft-Version, Embargofristen (erst 6 Monate nach Erscheinen), nur auf einem institutionellen Repositorium. Der Verlag kann diese Bedingungen jederzeit ändern.

  • Die Publikationsdatenbanken sind der richtige Ort für diese Zweitpublikation, die Bibliothek hilft Ihnen dabei auch über alle rechtlichen Hürden.

  • Das deutsche Urheberrecht unterstützt dies in seiner aktuellen Fassung und eröffnet die Möglichkeit der Zweitveröffentlichung nach 12 Monaten, auch dann, wenn der Autor dem Verleger oder Herausgeber ein sogenanntes 'ausschließliches Nutzungsrecht' eingeräumt hat.

Mein Artikel in einer Open Access-Zeitschrift

Open Access-Zeitschriften sind für alle Interessierten sofort im Original lesbar und nachnutzbar. Die Autoren behalten ihre Rechte am Artikel. Oft werden diese Zeitschriften über Artikel-Gebühren finanziert. Viele Open Access-Zeitschriften sind in ihren jeweiligen wissenschaftlichen Communities als renommierte Titel etabliert (bereits ca. 12 % aller Artikel, die im Science Citation Index 2013 erfaßt wurden).

Offenheit bei Lizenzen, was hat es mit Creative Commons (CC) auf sich?

Autoren behalten die Rechte an ihren Artikeln, dies ist ein wichtiges Merkmal von Open Access-Zeitschriften. Entsprechend ist es wichtig, Rahmenbedingungen für eine Nachnutzung zu setzen, dafür ist die Vergabe von Lizenzen das richtige Mittel.

  • Als Standard für Artikel in Open Access-Zeitschriften hat sich das Lizenzmodell Creative Commons (http://creativecommons.org/licenses/) in seiner Variante CC-BY etabliert.

  • Nachnutzung von wissenschaftlichen Artikeln kann vielfältig sein: Weitergabe an Kollegen, eine Abbildung in eine Präsentation oder Publikation einbinden, aber auch die Nutzung im Rahmen einer kumulativen Dissertation, bis hin zu komplexen Anwendungen wie einer automatisierten Suche (Text- und Datamining).

  • Die Lizenz Creative Commons CC-BY gibt den nachnutzenden Wissenschaftlern weitgehende Freiheit, solange der Urheber des Originals korrekt benannt wird.

Daten offen zugänglich machen


Grundlagenliteratur zu Open Access


Zusammenstellung von Vorträgen aus den letzten Jahren

Open Access Week 2016

Kontakt

Bei allen Anliegen zu Open Access:

openaccess(at)gfz-potsdam.de

Weiterführendes

Mehr finden Sie auf den Seiten der Bibliothek

»Open Access im Überblick
»Open Access - Was kann ich tun?