Open Access Verlage

Die qualitätsgeprüfte Erstveröffentlichung von Artikeln in Zeitschriften, die sich über ein entsprechendes Geschäftsmodell finanzieren (Goldener Weg des Open Access) hat in den letzten Jahren stetig zugenommen. Für viele Verlage ist deshalb Open Access als Geschäftsmodell inzwischen ein interessanter Weg. 

Evaluierung von Open Access Zeitschriften

Es ist nicht alles Gold, was glänzt ...
Es gibt aber auch eine Reihe von Neugründungen, bei denen es oft schwer fällt, Antworten auf Fragen nach der Seriösität zu geben. Eine erste Anlaufstelle für solche Nachfragen ist sicherlich OASPA, die Open Access Scholarly Publishers Association (http://www.oaspa.org/). Die OASPA hat sich einen "Code of Conduct" gegeben. Dieser ist als Selbstverpflichtung der Verlage ist sehr zu begrüßen und identifiziert die Mitglieder als vertrauenswürdige Partner*innen beim Publizieren im Modell Open Access Gold.

Das Directory of Open Access Journals verwendet auch einige Prüfkriterien, um unseriöse Zeitschriften auszuschließen. https://doaj.org/  

Ein weiteres Hilfsmittel ist 'Beall's List of potential, possible, or probable predatory scholarly open-access publishers' (http://beallslist.weebly.com/), zusammensgestellt von Jeffrey Beall, Professor und Bibliothekar an der Universität von Denver, Colorado. 

Das einfache Checklist Tool "thinkchecksubmit" hilft bei der Auswahl einer geeigneten Zeitschrift: http://thinkchecksubmit.org/ 

Eine gute Zusammenstellung findet man auf den Seiten der Ryerson University Library and Archives: http://learn.library.ryerson.ca/scholcomm/journaleval 

Kontakt

Bei allen Anliegen zu Open Access:

openaccess(at)gfz-potsdam.de